M I R
G U T E S
     T U N
 
Elternkompetenzen erkennen, erweitern und stärken...
Das Konzept der Ermutigung macht MUT und eröffnet neue Wege zu wagen und zu gehen, es  lässt Kindererziehung und die Beziehung als gemeinsamen Prozess des Wachsens erfahren, indem sich Eltern, Erzieher*innen und Kinder immer gleichwertig fühlen, achten und respektieren.
Liebe, Zugehörigkeit, Vertrauen, Sicherheit, Bedeutung haben, Selbst-Wirksam-werden, beherzt sein, Mut haben  und die Freiheit zur Selbstbestimmmung sind grundlegende Bedürfnisse jedes Kindes. Diese eng miteinander verbundenen Bedürfnsse, sich zugehörig fühlen, in Verbindung sein, gesehen und gehört werden, spielen eine zentrale Rolle in der emotionalen und sozialen Entwicklung jedes Kindes.  
 
Fühlen sich  Kinder  nicht zughörig, kann es verschiedene negative Auswirkungen auf ihre emotionale und soziale Entwicklung haben...Entscheidend ist immer, wie man in so einer herausfordernden Situation mit Kindern umgeht - ganz konkret bedeutet es in der positiven Er- und Beziehung, dass auf Schimpfen, Belehrungen, gutgemeintes Kritisieren oder Strafen usw.auf die subjektiv empfunde Selbsteinschätzung / Entmutgung verzichtet wird.
Ein entmutigendes Kind sagt häufig:" Ich kann das nicht ". Das kann dazu führen, dass das Kind versucht, andere dazu zu bringen, seine Aufgaben zu übernehmen - bleiben Kinder entmutigt, übernehmen sie mit zunehmendem Alter immer weniger Verantwortung für ihre eigenen Handlungen.
Kinder brauchen Ermutigung wie die Pflanze das Wasser . R. Dreikurs
 
Ermutigung schafft Verbundenheit, stärkt das Selbstvertrauen zu sich und anderen und bietet Unterstützung für ein natürliches,emotionales, soziales und intellektuelles Wachstum. Ermutigung ist sozusagen die Basis und die Kraft des guten Miteinandners. Warum? Ermutigung weckt Hoffnung, stärkt die Zuversicht, gibt Sicherheit, fördert Mut, hilft Durststrecken zu überwinden.
 
 
Eltern loben manchmal zuviel in dem gut gemeinten Versuch das Selbstwertgefühl des Kindes zu stärken. Anregung: Vermeiden Sie Ihr Kind ständig zu loben -  du bist super, du bist genial... Ein Kind, das für jede Kleinigkeit gelobt wird, kann das nicht mehr richtig wertschätzen und schon gar nicht selbst beurteilen, wie gut es in etwas ist...
 
Die Forschung zeigt, dass die derzeitige Kultur des übermäßigen Lobens bei Kindern zu dem Gefühl führt, dass sie ein Recht auf bestimmte Dinge im Leben haben, unabhängig davon, wie bemüht sie waren.
 
Wenn wir über die Art und Weise nachdenken wollen, wie wir Kinder ermutigen,müssen wir uns eine neue Herangehensweise aneignen, indem wir dem Kind die Möglichkeit vermitteln, sich der Auswirkung des eigenen Handelns bewusst zu werden...
 
Teenager / Jugendliche befinden sich in einer zwiespältigen Situation - einerseits wollen sie autonom und unabhängig von unserer Meinung werden und andererseits sind sie natürlich auf Ermutigung / Bestärkung und Unterstützung angewiesen.
 
Auch wenn es in der Pubertät oft turbulent hergeht und Streitereien nicht selten sind, gibt es immer etwas, was ihr Kind gut kann..
Streiten kann ja verschiedene Funktionen erfüllen und etwas Positives sein, z.B.: sich vom Gegenüber abzugrenzen und Distanz zu schaffen - ich sehe das anders - ich bin einzigartig und deshalb auch anders als du ...
 
Im Encouraging Training steht die Ermutigung von Eltern (Perspektivenwechsel ) und  Kind im Mittelpunkt. Auf vielfältige Art und Weise können Sie sich mit mir auf Ihren individuellen Weg begeben - sich selbst stärken, indem Sie sich  mit Ihren Bedürfnissen, Zielen und Sehnsüchten verbinden.
 
Die Workshops bestehen aus 5 Modulen - zu je 2 1/2 - 3 Stunden - jede Einheit bietet Austausch auf Augenhöhe (Dialog)
 
Elterntraining ist besonders interessant für alle, die sich über Werte Gedanken machen - demokratisch / gleichwertig, aber mit klaren Grenzen,  mit verbindlichen Regeln, mit neuen Er- und Beziehungsstrategien Ihr Kind begleiten möchten.